Das Bokle und sein Umbau

Das Bokle: Das Jugendkulturzentrum blickt auf eine bewegte Geschichte zurück. Im Jahr 2007 musste das Bokle den Umbaumaßnahmen am Milchwerk weichen, das Bokle wurde abgerissen. Ab 2008 trat der neu gegründete Förderverein als Mieter der Räumlichkeiten an der Robert-Gerwig-Straße 12 auf, die Räume sollten in Eigenarbeit ausgebaut werden. Ein wirtschaftlicher Betrieb konnte aber trotz der Mietübernahme durch die Stadt Radolfzell nicht erreicht werden. Hinzu kamen notwendige Brand- und Lärmschutzmaßnahmen, die der Verein nicht erbringen konnte. Das Bokle wird von einem gemeinnützigen Verein, dem Förderverein Alternative JugendKultur Radolfzell e.V., getragen.

Der Umbau: Nach vielen Diskussionen hat der Gemeinderat im Oktober 2011 beschlossen, den Gebäudeteil, in dem das Bokle untergebracht ist, zu kaufen und zu sanieren. Veranschlagt waren für den Umbau 390 000 Euro, hinzu kamen schlussendlich Mehrkosten von insgesamt 41 200 Euro. Das summiert sich auf 431 200 Euro an Gesamtkosten. Das Gebäude selbst hat die Stadt 190 000 Euro gekostet. Brand- und Schallschutz, eine Lüftung, Türen sowie eine behindertengerechte Toilette wurden im Sommer 2012 eingebaut. Außerdem wurde der erste Stock ausgebaut. Dort sind nun zwei Proberäume für Nachwuchs-Bands und ein Besprechungszimmer zu finden. Die Räume sind durch einen eigenen Zugang auch von außen erreichbar.

Quelle: Südkurier